DAS VON UNS GEFÖRDERTE QUINTETT LUYS
Youtube-Video im April 2011 / Naragatsi Institut
An den Verein NOAH,
ich will mich nochmals ausdrücklich bei Ihnen für die Einladung zu dem gestrigen besonders wunderbaren Konzertabend bedanken!
Ihr Armenienprojekt finde ich ganz toll und beispielhaft. Es zeigt, wie
man mit guter Kommunikation und Organisation verschiedene Kulturen
zusammenbringt, anderen Menschen das Leben erleichtern kann und vor
allem: dass alle Beteiligten und die Zuhörer dabei auch noch sehr viel
Spaß haben, das ist bewundernswert! Bitte nehmen Sie mich in Ihren
Verteiler auf und informieren Sie mich, wenn 2011 neue Konzerte geplant
sind.
Klaus Fischer, Darmstadt
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Pfarrer Kögeler und Familie, Obertürkheim /Stuttgart
Zur Musik
Am Anfang der armenischen Musik standen sowohl die lebensfrohe kaukasische Volksmusik als auch die strengen liturgischen Gesänge. Die liturgische Musik entwickelte sich im Laufe der Zeit aus der einfachen Rezitation von Gebeten, Psalmen und Hymnen hin zu kunstvollen Arrangements, deren Komplexität und eigenständiger Charakter für die Mehrheit der westeuropäischen Musikliebhaber ein überraschendes Musikerlebnis sein dürfte.
Einen Schwerpunkt des LUYS-Repertoires bilden die Bearbeitungen von Volksliedern und liturgischen Gesängen durch Komitas (1869 - 1935), eines armenischen Geistlichen. Hierbei ist es interessant, dass die Stücke ursprünglich für Männerstimmen angelegt waren (zu vergleichen mit den “gregorianischen” Gesängen). Ganz im Sinne von Komitas, der für die Weiterentwicklung der armenischen Musikkultur eine herausragende Rolle spielte, wurden die Stücke in den letzten Jahren für Frauenstimmen überarbeitet. Der LUYS-Chor hat dieses Repertoire aufgenommen. Die jetzt vorliegende CD "LUYS - Come to light" ist eine gelungene Mischung aus sakraler Musik im Chorgesang, Solovortrag sowie Volksliedern.